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DSD erklärt Verbandsaustritt

 

DSD erklärt Verbandsaustritt

Köln, 13. November 2009. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der strategischen Ausrichtung hat die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) ihre Mitgliedschaft im Bundesverband Dualer Systeme Deutschland e.V. (BDSD) satzungsgemäß zum 31. Dezember 2010 gekündigt. Mit sofortiger Wirkung stellt Stefan Schreiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der DSD GmbH, sein Amt als BDSD-Vizepräsident zur Verfügung.


Innerhalb des Verbandes konnte auch nach wochenlangen Bemühungen keine Einigung erzielt werden über grundsätzliche Standards und Qualitätsrichtlinien, die von den dualen Systemen bereits mehrheitlich in der verpackVkonkret manifestiert sind. Auf rechtlicher und wissenschaftlicher Basis werden auf dieser Internet-Plattform die Regularien der Verpackungsverordnung für die betriebliche Praxis aufgearbeitet.


Ein weiterer entscheidender Kritikpunkt für den Verbandsaustritt sind die abweichenden Vorstellungen einzelner dualer Systeme, wie rechtskonforme Branchenlösungen ausgestaltet sein müssen. „Die Weiterentwicklung des erfolgreichen Verpackungsrecyclings kann nur dann gelingen, wenn es einen Konsens aller dualen Systeme hinsichtlich der Ausrichtung an rechtlichen Vorgaben und der Qualität der Gutachten gibt, auf deren Grundlage Branchenlösungen im Markt angeboten werden. Nur dann wird in Zukunft ein fairer Wettbewerb möglich sein, der letztlich allen Beteiligten zugute kommt“, erläutert Stefan Schreiter. „DSD wird sich nicht weiter für einen Verband zur Verfügung stellen, der anderen Systembetreibern offensichtlich nur als Deckmantel für deren unverantwortliches Marktverhalten dienen soll“, so Schreiter abschließend.

Queel: PM DSD 13.11.2009

 

 



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